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Initiative / Öffentlichkeitsarbeit für Hypothalamus-Erkrankte

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Die Stressachse (HHN-Achse = Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, englisch HPA-Achse: hypothalamic–pituitary–adrenal axis) beim Menschen besteht
1. aus dem Hypothalamus = einem kleinen Bereich im Boden des Zwischenhirns (oberste Ebene!),
2. der Hypophyse = der Hirnanhangsdrüse im GEHIRN und
3. den zwei Nebennieren (den zwei Hormondrüsen, die das lebenswichtige Hormon Cortisol ausschütten und oberhalb der beiden Nieren sitzen).

Der Hypothalamus im Zwischenhirn (Diencephalon)

ist eine (über)lebenswichtige Schaltzentrale im Gehirn, die als oberstes Regulationszentrum für das vegetative Nervensystem und das Hormonsystem dient, es liegt direkt unterhalb des Thalamus und oberhalb der Hirnanhangdrüse (Hypophyse).

In vielen deutschen endokrinologischen Kliniken werden folgende Schwerpunkte behandelt: Erkrankungen der

  • Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) und Neuroendokrinologie
  • Nebennieren
  • Schilddrüse und
  • Nebenschilddrüsen mit Knochenstoffwechsel (Osteoporose) und Kalziumhaushalt
  • Endokrine Tumore und neuroendokrine Tumore
  • Diabetes
  • Adipositas und Fettstoffwechselstörungen
es fehlt(e) der HYPOTHALAMUS und seine Erkrankungen!
Deswegen wird fatalerweise in manchen Fällen von den Fachärzten für Endokrinologie in deutschen Kliniken die seltene täglich zwingend behandlungsbedürftige Tertiäre Nebennierenrindeninsuffizienz, abgekürzt tNNRI (Hypothalamus-Defizienz!) NICHT ERKANNT! und betroffene PatientInnen werden mit einem falsch-negativen Stimulationstest-Ergebnis unbehandelt nach Hause geschickt!

Das Lehrbuchbeispiel der seltenen TERTIÄREN NEBENNIERENRINDENINSUFFIZIENZ wird übersehen, NNRI-Erkrankte droht aber bei CORTISOLMANGEL eine lebensgefährliche ADDISON-Krise: mit Schwächeanfällen, Ohnmacht, Koma - TOD.

Verhindern möchte dies die Initiative der freien Medizinpublizistin Dagmar Schmidt-Neuhaus (61), die leider selbst mehr als 27 (!) fachärztliche FEHLDIAGNOSEN erhielt und eine extrem anstrengende Ärzteodyssee erlebte, zum Wohl aller betroffenen am HYPOTHALAMUS-erkrankten PatientInnen in Deutschland.

Da es auch eine Kortison-induzierte tertiäre Nebennierenrindeninsuffizienz gibt, dürfte die tatsächliche Betroffenenenzahl in Europa in die Hunderttausende gehen!
(Quelle: National Institutes of Health / NIH).

Deswegen entstand die Initiative zwischenhirn.org zum HYPOTHALAMUS, dem Stiefkind der deutschen Endokrinologie.

Diagnostisches Dilemma bei der tertiären Nebennierenrindeninsuffizienz (NNRI):

Der klassische (Standard-)CRH-Stimulationstest ist ein dynamischer Funktionstest zur Untersuchung der Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse). Das Standard-Protokoll der Kliniken (CrH-Injektion früh morgens oder vormittags, Entlassung des Patienten schon nach ca. drei oder vier Stunden) hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass das typische dynamische Muster einer hypothalamischen Störung oft schlicht verpasst bzw. übersehen wurde: Durch die CrH-Spritze kommt es bei einer Hypothalamus-Erkrankung zu einer prolongierten (verzögerten und langanhaltenden) Ausschüttung von ACTH und Cortisol, die ihren Peak oft erst nach Stunden erreicht und bis weit in den Abend oder die Nacht anhält! Getestet wird aber nur durch Blutabnahmen der ACTH- und Cortisol-Basalwert, dann nach 15, 30, 45, 90 ggfs. noch nach 120 Minuten.

Erklärung: Wenn PatientInnen nach einer CrH-Spritze, dem aktivierenden Hypothalamus-Hormon, das die Hypophyse (Hirnanhangdrüse im GEHIRN) zur Auschüttung von ACTH-Hormon und somit die zwei Nebennieren zur Ausschüttung des lebenswichtigen Hormons Cortisol bringt, schon vor 12 Uhr mittags nach Hause geschickt werden, kann die endokrinologische Klinik nicht bemessen, wie die weiteren Hormonausschüttungen im Körper der Betroffenen ab mittags bis nachts ablaufen! Somit wird fatalerweise von den Fachärzten die seltene täglich zwingend behandlungsbedürftige Tertiäre Nebennierenrindeninsuffizienz, abgekürzt tNNRI (Hypothalamus-Defizienz!) NICHT ERKANNT!

Fehlende Diagnotika für den CRH-Test:

Aktuell (Stand Oktober 2026) stehen leider die dafür notwendigen Diagnostika (das exogene humane CRH - 100 μg je Ampulle für den CRH-Test) in deutschen und europäischen Kliniken aufgrund herstellerseitiger technischer Probleme mit Produktionsstopps und massiver Lieferengpässe nicht mehr flächendeckend zur Verfügung, weswegen andere Funktionstests zur Erkennung einer Hypothalamus-Erkrankung in endokrinologischen Kliniken bei Verdacht auf eine sekundäre (die Hirnanhangdrüse d.h. Hypophyse betreffende) oder tertiäre (den Hypothalamus, das Zwischenhirn betreffende) Nebenniereninsuffizienz derzeit angewendet werden wie z.B. der ACTH-Stimulationstest (Synacthen-Test) und der Metopiron-Test.

Der "Goldstandard" Insulinhypoglykämie-Test birgt für die PatientInnen hohe gesundheitliche Risiken aufgrund der möglichen schweren Unterzuckerung und darf nur mit intensivmedizinischer Überwachung in Kliniken durchgeführt werden. Bei schwerer Nebennierenrindeninsuffizienz und anderen Vorerkrankungen darf der Insulinhypoglykämie-Test nicht durchgeführt werden!

Zu empfehlen ist ein cMRT (Schädel-MRT) und eine MR-Angiographie (Darstellung der Gefäße) des Hypothalamus und der Hypophyse im GEHIRN mit einem 3- statt 1,5 Tesla-MRT-Gerät (also in besonders hoher Bildauflösung).


Ziele der Initiative zwischenhirn.org:

Bedeutung des Hypothalamus (im Zwischenhirn) als oberster Teil der Stressachse (HHN bzw. HPA)

Öffentliche Forderung, dass der Hypothalamus und seine Erkrankungen endlich namentlich in der Facharztausbildung ENDOKRINOLOGIE (das sind die Hormone) in der Muster-Weiterbildungsordnung der Bundesärztekammer in Deutschland erwähnt werden!

Bisher ist der Hypothalamus in der WBO namentlich leider nur Teil der Facharztausbildung der Neurologen und Laboratoriumsmediziner in Deutschland in der WBO (siehe 20260703_Muster-Weiterbildungsordnung_MWBO_.pdf). Dies muss sich zwingend ändern, damit alle Endokrinologen (das sind die Hormonexperten) Hypothalamus-Erkrankungen auch erkennen und adäquat behandeln!

Der Hypothalamus, die höchste Instanz des endokrinen und vegetativen Regulationszentrums, darf nicht nur unter der Hypophyse subsumiert werden. Für den Endokrinologen ist der Hypothalamus der funktionelle „Taktgeber“ der Peripherie! Dies muss bei den Stimulationstests unbedingt berücksichtigt werden!

Schon am 29.3.2023 wurde hierzu die erste Presseanfrage an die Bundesärztekammer (BÄK) gestellt, am 4.8.2024 die Zweite und am 9.3.2025 die Dritte, aber der Hypothalamus wurde leider immer noch nicht in die Facharztausbildung der Endokrinologen in die WBO namentlich bei der Ausbildung zum Facharzt/ Fachärztin für Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie bis zum Stand 3.7.2026 aufgenommen!

Fehler können jedem passieren, Irren ist menschlich, aber ich finde, wenn Fehler bekannt sind und dadurch neuro-endokrinologische PatientInnen in Deutschland ggf. zu Schaden kommen könnten durch falsch-negative interpretierte Stimulationstests, könnte die Bundesärztekammer, ein nicht eingetragener Verein des privaten Rechts, die Arbeitsgemeinschaft der 17 deutschen Landesärztekammern, sie zeitnah beseitigen, z.B. durch eine Sondersitzung zum Update der Facharztausbildung Endokrinologie zum lebenswichtigen HYPOTHALAMUS, das würde ich mir als Medizinpublizistin wünschen.

Digitaler Beweis:
Screenshot vom 15.9.2026 der (Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer (WBO) in der Fassung vom 3.7.2026
in der Volltextsuche in diesem PDF nach dem Hypothalamus gibt es nur zwei Treffer: nämlich in der Facharztausbildung Neurologie (Erkrankungen von Hypothalamus, Hypophyse) und der für Laboratoriumsmedizin (Hypothalamus-Hypophysensystem), es müssten aber DREI Treffer sein, der Hypothalamus, der lebenswichtige oberste Teil der Stressachse, fehlt namentlich bei den Endokrinologen in dieser WBO in der Fassung vom 3.7.2026!
(Muster-)Weiterbildungsordnung 2018 der Bundesärztekammer in der Fassung vom 03.07.2026 (pdf-Datei) oder falls sich dieser Link verändert hat:
www.bundesaerztekammer.de Volltextsuche (Funktion: wonach suchen Sie?) nach dieser WBO

Schlagwörter zu zwischenhirn.org:

Zwischenhirn (Diencephalon), ‎Hirnanhangdrüse (Hypophyse), ‎Hypothalamus-Hypophysen-Achse, HPA, HHA, CRH = Corticotropin-Releasing-Hormon (auch Corticoliberin oder Corticotropin-Releasing-Faktor)

Quellen


Sponsoren gesucht:

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Für ihr sozial-medizinisches Engagement über mehr als 15 Jahre hat die Initiatorin von www.zwischenhirn.org und Medizinpublizistin
Dagmar Schmidt-Neuhaus drei Nominierungen für den SPRINGER Medizin Charity Award
2023 zu Mitochondriopathien.de
,
2024 zu ME/CFS und
2026 zu CIRS erhalten.

Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie mehrfach prämierte investigative Publizistin
Dagmar Schmidt-Neuhaus, Freie mehrfach prämierte investigative Publizistin